Repertorium

Die Repertorisation erfolgt auf Grundlage der wahlanzeigenden Symptome direkt aus der Anamnese oder Konsultation heraus. Dabei können Rubriken verschiedener Repertorien beliebig kombiniert werden.
Aktuell sind folgende Repertorien erhältlich:

Boger, General Analysis (deutsch und englisch)
Boger, Synoptic Key (englisch)
Bönninghausen, Therapeutisches Taschenbuch von 1846, mit Polaritätsanalyse (deutsch)
Kent, Repertory of the Homeopathic Materia Medica (englisch)
Phatak, Homöopathisches Repertorium (deutsch)

Zudem wurden die Enzyklopädien von Allen, Clarke und Hering (englisch) mithilfe eines zweisprachigen Thesaurus zur Analyse auf Symptomebene sowie zur repertorialen Nutzung verfügbar gemacht. Dabei ermöglicht der Thesaurus ein phänomenorientiertes Repertorisieren: Durch umfassende Berücksichtigung von Synonyma (insgesamt ca. 55.000 Begriffe) erfolgt die Suche nicht mehr nach dem Wortlaut, sondern nach der Bedeutung. Dies ermöglicht das sehr schnelle Auffinden aller relevanten Symptome und Rubriken. Die Zweisprachigkeit gestattet das Durchsuchen aller englischen Werke auch auf Deutsch.

Aus der Materia medica heraus können Repertoriumsrubiken gebildet und gespeichert werden. Ebenso können synonyme Rubriken dauerhaft zusammengefasst werden. Vorhandene Rubriken können bearbeitet und ergänzt werden. Die Rubriken des Kent wurden auf Grundlage statistischer Methoden sowie klinischer Erfahrungen (u.a. Künzlipunkte) gewichtet; dadurch werden Rubriken, die eine höhere Relevanz für die Analyse aufweisen, sofort erkennbar.

Eine weitere Besonderheit ist die Nutzung der eigenen Behandlungsergebnisse innerhalb des Repertoriums.

Der Modalitätenfragebogen HQ36 bietet in Anlehnung an Bönninghausen/Polaritätsanalyse eine schnelle Möglichkeit der Fallanalyse mit Click-to-Rep-Funktion.